Ausgezeichnet ...

... finden wir das! Unser Stadel, das Oeconomie-Gebäude Josef Weiss, gewinnt den Vorarlberger Holzbaupreis 2017 in der Kategorie Sanierung! Wir freuen uns sehr! Auch über die schönen Worte der Jury:

Ein Juwel im Bahnhofsquartier
Das 1889 erbaute und 1997 unter Denkmalschutz gestellte Wirtschaftsgebäude, ursprünglich als Ergänzung zum Hotel und zur Weinkellerei Josef Weiss erstellt, darf auch nach seiner Umnutzung seine Form behalten und seine Geschichte weiter erzählen. Dies gelingt, weil mit viel Respekt und Feingefühl die neuen Räume eingebaut und materialisiert wurden. Es ist klar ablesbar, was alt ist und was neu dazugekommen und sich entsprechend untergeordnet hat. Trotzdem oder genau deshalb sind interessante Raumbeziehungen entstanden, die mit nutzungsoffenen Zwischenräumen ein loftartiges Wohnen und Arbeiten zulassen sowie intime Raumnischen bilden. Das durch die Fassadenöffnungen und Schlitze in der Schalung einfallende Tageslicht unterstützt dieses Raumgefühl auf sanfte Weise.

Danke - Vorarlberger Holzbaukunst

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Geisterhäuser / Leerstand

Es ist vollbracht. Vor gut einer Woche durften wir unser Buch Geisterhäuser/Leerstand beim Fest der Baukultur in Lustenau präsentieren. Für die Lesung daraus hatte ich unheimlich charmante Unterstützung von Karim und Linus, die mir absolut die Show gestohlen haben. Und das ist auch gut so. Denn wir wollten dieses schwierige Thema nicht nur analytisch, sondern auch emotional durch Kinderaugen sehen. Deshalb hat das Buch zwei Seiten und ist im W*ORT, sowie in den Buchhandlungen Bücherwurm und Brunner in Lustenau erhältlich. 

wert*stadt 2.0

Beim vai Kindersommer ist am Freitag die wert*stadt 2.0 entstanden. Ein ganzer Haufen toller Kinder hat gebastelt was das Zeug hält - herausgekommen ist die "Traum-Morgen-Stadt" mit unzähligen Freibädern, dem höchsten Haus als Rathaus, einem Stadttor, einer Polizeistation und vielem mehr, was eine Traumstadt so alles braucht. 

Zukunft Jugendhaus

Ich habe gestern von MitarbeiterInnen der Offenen Jugendarbeit Lustenau im Rahmen eines kleinen Workshops wertvollen Input für meine Arbeit an der Zukunft des Lustenauer Jugendhauses bekommen. Danke für die Mitarbeit und die spannenden Gespräche - wir bleiben dran.

Geisterhäuser

Leerstand. Ein ständiges und besonders schwieriges Thema der Siedlungsentwicklung. Rund 800 Einheiten, davon fast 200 Einfamilienhäuser stehen in Lustenau leer. Zum einen schlummert in ihnen ungenutzter Wohnraum, zum anderen sind sie oftmals ein baukulturell wertvolles Erbe, das durch Verfall und Abbruch zu verschwinden droht.

Ich habe heute Verstärkung von 13 Kindern der Volksschule Kirchdorf bekommen. Wir erforschen vier Tage lang gemeinsam mit dem W*ORT, einem Fotograf und einer Historikerin ein solches Geisterhaus. Wir wollen auf das Thema aufmerksam machen, wollen lernen und staunen. Und zu entdecken gibt es Unglaubliches mit absolutem Gruselpotential: blaues Blut, unsichtbare Treppen, versteckte Türen, geheimnisvolle Inschriften, Folterinstrumente und vieles vieles mehr... Wir freuen uns auf weitere spannende Tage.

Eine Fortsetzung mit einem neuen Haus und neuen Geschichten gibt es im W*ORT Sommerprogramm - Anmeldungen ab sofort. 

Fotos: Luzia und Shalimar

die wert*stadt werk*statt

Was ist etwas und wie viel Wert? Ist ein Stein etwas wert? Welche Werte haben Räume? Welche Werte haben Worte? Können aus Buchstaben Räume, aus Worten Häuser werden? Wir kennen dafür die geheime Formel und bauen gemeinsam nicht nur Häuser sondern sogar eine ganze Stadt. Denn so wie das einzelne Wort in Sätzen und Geschichten an Bedeutung gewinnt, ist auch das einzelne Haus mehr wert wenn es Nachbarn hat.

Workshop mit Kindern gemeinsam mit dem W*ORT im Rahmen der Architekturtage 2016

Und fertig

ist die neue Sägebrücke. Ab morgen befahrbar - heute von unglaublich vielen Dornbirnern und Dornbirnerinnen begutachtet und eingeweiht. Lob an die Handwerker, wirklich sauber gearbeitet!

Henne im Korb

war ich - leider - bei der schönen Vereidigungsfeier der Kammer für Architekten und Ingenieurkonsulenten für die neu vereidigten ZiviltechnikerInnen in Vorarlberg der letzten zwei (!) Jahre. Wo sind sie, all die Architektinnen und Ingenieurkonsulentinnen?

zum Diskurs

durfte ich einen Artikel über den Jugendplatz Habedere in Lustenau beisteuern. Thema der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift für Jugendarbeit ist Vielfalt. Warum der Jugendplatz als Ort für vielfältige Begegnungen meiner Meinung nach funktioniert könnt ihr hier nachlesen. Oder den gesamten Diskurs hier herunterladen. 

Mädchenbad

Ich habe derzeit das große Vergnügen, für eine sehr liebe Freundin das Badezimmer umbauen zu dürfen. Aus braunem, dunklen 70er Style wird ein schöner, spezieller Raum mit "neuem" Fenster und viel Platz und Licht, der zu ihr passt.

Sommerfrische

Letzte Woche hatten wir das Vergnügen, drei geruhsame Tage in Briol im Südtirol zu verbringen. Ein ganz spezielles Haus, das 1898 erbaut und 1928 vom Künstler und Maler Hubert Lanzinger im Bauhausstil zu einem Gesamtkunstwerk umgestaltet wurde. Und genau da scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Ein wundervoller Ort um abzuschalten, die Seele baumeln zu lassen und die Einfachheit und zugleich Feinheit der Architektur auf sich wirken zu lassen.

so halb

Über die erste Hälfte der neuen Sägerbrücke rollt seit heute der Verkehr. Die Bushaltestelle ist provisorisch eingerichtet, der Bus hält, Teile wie das Glas und die Bildschirme mit den Abfahrtszeiten fehlen noch. Im Oktober geht es an den Abbruch und Neubau der zweiten Hälfte. Nächstes Jahr um diese Zeit findet die vollständige Eröffnung statt.