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DI Julia Kick

Wenn Julia Kick von Respekt redet, meint sie nicht Ehrfurcht oder Angst. Das sind kaum Kategorien einer Frau, die früh den Sprung in die Selbstständigkeit gewagt, ein baufälliges Haus erworben und darin Büro und Wohnhaus eingerichtet hat. Mit Respekt meint die junge Architektin, dass die Aufmerksamkeit für bestehende Qualitäten genauso wichtig ist wie das neue Raumprogramm, das darin Platz finden soll: „Das lässt sich vom Kleinen ins Große übertragen und umgekehrt, das gilt für Sanierungen wie für Neubauten.“

Wenn Julia Kick von Respekt redet, meint sie nicht Ehrfurcht oder Angst. Das sind kaum Kategorien einer Frau, die früh den Sprung in die Selbstständigkeit gewagt, ein baufälliges Haus erworben und darin Büro und Wohnhaus eingerichtet hat. Mit Respekt meint die junge Architektin, dass die Aufmerksamkeit für bestehende Qualitäten genauso wichtig ist wie das neue Raumprogramm, das darin Platz finden soll: „Das lässt sich vom Kleinen ins Große übertragen und umgekehrt, das gilt für Sanierungen wie für Neubauten.“

Im Umgang mit bestehender Substanz, gerade auch mit Leerstand, sieht sie die Chance, besondere Formen des Wohnens und der Arbeit möglich zu machen. Standardlösungen lassen sich in diesen Objekten oft nicht realisieren. „Das ist mir ganz recht so“, sagt sie aus Erfahrung. Dass nicht alles so eng vorgegeben sei, dass nicht in jedem Detail die neueste Ö-Norm zur Anwendung käme, das genieße sie geradezu am Umbauen: „Die heutigen Standards sind zum Teil absurd.“

Im Umgang mit bestehender Substanz, gerade auch mit Leerstand, sieht sie die Chance, besondere Formen des Wohnens und der Arbeit möglich zu machen. Standardlösungen lassen sich in diesen Objekten oft nicht realisieren. „Das ist mir ganz recht so“, sagt sie aus Erfahrung. Dass nicht alles so eng vorgegeben sei, dass nicht in jedem Detail die neueste Ö-Norm zur Anwendung käme, das genieße sie geradezu am Umbauen: „Die heutigen Standards sind zum Teil absurd.“

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Als Unternehmerin in einer Branche, die noch immer vorwiegend männlich geführt ist, fühlt sie sich akzeptiert und ernstgenommen. Aber die Frage, „Ist dein Mann auch Architekt?“, die käme doch recht oft. „Ich würde mir wünschen, dass Frauen selbstverständlicher werden.“ Und im Land der Präzisionsarchitektur gibt es noch einen Wunsch: „Mehr Spaß, mehr Schmäh, ein bisschen lockerer werden.“ Denn: „Dass wir Perfektion können, bedeutet nicht, dass wir sie immer brauchen.“ 

Tobias Hagleitner in
"Herzblut, 150 Positionen zur Architektur in und um Österreich“
von architektur in progress

Als Unternehmerin in einer Branche, die noch immer vorwiegend männlich geführt ist, fühlt sie sich akzeptiert und ernstgenommen. Aber die Frage, „Ist dein Mann auch Architekt?“, die käme doch recht oft. „Ich würde mir wünschen, dass Frauen selbstverständlicher werden.“ Und im Land der Präzisionsarchitektur gibt es noch einen Wunsch: „Mehr Spaß, mehr Schmäh, ein bisschen lockerer werden.“ Denn: „Dass wir Perfektion können, bedeutet nicht, dass wir sie immer brauchen.“ 

Tobias Hagleitner in
"Herzblut, 150 Positionen zur Architektur in und um Österreich“ von architektur in progress

Als Unternehmerin in einer Branche, die noch immer vorwiegend männlich geführt ist, fühlt sie sich akzeptiert und ernstgenommen. Aber die Frage, „Ist dein Mann auch Architekt?“, die käme doch recht oft. „Ich würde mir wünschen, dass Frauen selbstverständlicher werden.“ Und im Land der Präzisionsarchitektur gibt es noch einen Wunsch: „Mehr Spaß, mehr Schmäh, ein bisschen lockerer werden.“ Denn: „Dass wir Perfektion können, bedeutet nicht, dass wir sie immer brauchen.“ 

Tobias Hagleitner in
"Herzblut, 150 Positionen zur Architektur in und um Österreich“ von architektur in progress

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DI Martin Hämmerle

Lebenslauf
Julia Kick Architektin

2003–2011
Architekturstudium Universität Innsbruck
2013–2015
Mitarbeiterin Architekturwerkstatt Dworzak-Grabher
2012
ETH Summer Academy
2015
Ziviltechnikerin Fachbereich Architektur
Seit 2015
selbstständige Architektin
Seit 2017
Lehrbeauftragte am Institut für Architektur
und Raumentwicklung, Universität Liechtenstein

 

Auszeichnungen

Oekonomiegebäude Josef Weiss
Vorarlberger Holzbaupreis 2017, Kategorie Sanierung
Bestes Haus 2018

Lebenslauf

2003–2011
Architekturstudium Universität Innsbruck
2013–2015
Mitarbeiterin Architekturwerkstatt Dworzak-Grabher
2012
ETH Summer Academy
2015
Ziviltechnikerin Fachbereich Architektur
Seit 2015
selbstständige Architektin
Seit 2017
Lehrbeauftragte am Institut für Architektur
und Raumentwicklung, Universität Liechtenstein

 

Auszeichnungen

Oekonomiegebäude Josef Weiss
Vorarlberger Holzbaupreis 2017, Kategorie Sanierung
Bestes Haus 2018

Lebenslauf
Julia Kick Architektin

2003–2011
Architekturstudium Universität Innsbruck
2013–2015
Mitarbeiterin Architekturwerkstatt Dworzak-Grabher
2012
ETH Summer Academy
2015
Ziviltechnikerin Fachbereich Architektur
Seit 2015
selbstständige Architektin
Seit 2017
Lehrbeauftragte am Institut für Architektur
und Raumentwicklung, Universität Liechtenstein

 

Auszeichnungen

Oekonomiegebäude Josef Weiss
Vorarlberger Holzbaupreis 2017, Kategorie Sanierung
Bestes Haus 2018

Team
DI Julia Kick
julia@juliakick.com

DI Martin Hämmerle
martin@juliakick.com

 

Kontakt

Julia Kick Architekten
Franz-Michael-Felder-Straße 5a
6850 Dornbirn, Österreich

+43 5572 425908

Team
DI Julia Kick
julia@juliakick.com

DI Martin Hämmerle
martin@juliakick.com

 

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Team

DI Julia Kick
julia@juliakick.com

DI Martin Hämmerle
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Publikationen

PH-2017-04-Titel-1

Publikation Phoenix, 2018

holzbauten

Publikation Holzbauten in Vorarlberg, 2017

100_oehaeuser18_ds_0-707×1024

Publikation 100 österreichische Häuser, 2018

Herzblut

Publikation 150 Positionen zur Architektur in und um Österreich, 2018

Denkmal_heute_2017_1

Publikation
Denkmal heute, 2017

517xTOhhsGL

Publikation Best of Austria, Architektur 2016/2017, 2017


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