Haus Fink

Haus Fink

Haus Fink

Haus Fink
_T1A0512
Julia-Nadine Haus Lustenau-7612-Bearbeitet
Julia-Nadine Haus Lustenau-7532

Wo einst die Großeltern wohnten, konnte sich nach dem Tod des Großvaters eine der Enkelinnen mit Familie niederlassen. „Unsere Oma hat uns gefragt, ob das für uns denkbar wäre. Das Haus war für sie zu groß und sie wollte uns sicher auch etwas Gutes tun.“ Die junge Familie sagte gern zu. Für die Großmutter wurde ein neuer Bauteil angeschlossen. Ebenso neu errichtet wurden eine Garage und ein Erschließungsteil. Das Bestandsgebäude wurde räumlich adaptiert. Während des Planungsprozesses, den Architektin und Familienmitglied Julia Kick innerhalb der Familie begleitete, wurden viele Raumkonfigurationen neu gedacht. 

Gestaltung in einem vorhandenem Raum kann neben einer radikalen Transformation auch bedeuten, die Dinge so zu belassen wie sie sind. Julia Kick hat zusammen mit der Bauherrschaft zu einer unaufgeregten Ausgewogenheit zwischen Ehrlichkeit und Einzigartigkeit gefunden. Diese zeigt sich im Erhalt von Raumstrukturen, dem Belassen der Fenster im Bestandsgebäude (…), von Türstöcken und Stiegenelementen. Ehrlichkeit haben sie dort eingefordert, wo sie Vorhandenes sichtbar gemacht haben, etwa die Stufen der Treppe, die nun von Filz und Linoleum befreit sind. Ehrlichkeit und Einzigartigkeit oder auch Authentizität und Atmosphäre sind die wichtigsten Zutaten für diese Sanierung. 

Wohnen
Fotografie: Petra Rainer, Michael Nußbaumer
Lustenau, 2012

Aus Leben&Wohnen, Vorarlberger Nachrichten, 11./12.02.2017
Autorin: Verena Konrad

Wo einst die Großeltern wohnten, konnte sich nach dem Tod des Großvaters eine der Enkelinnen mit Familie niederlassen. „Unsere Oma hat uns gefragt, ob das für uns denkbar wäre. Das Haus war für sie zu groß und sie wollte uns sicher auch etwas Gutes tun.“ Die junge Familie sagte gern zu. Für die Großmutter wurde ein neuer Bauteil angeschlossen. Ebenso neu errichtet wurden eine Garage und ein Erschließungsteil. Das Bestandsgebäude wurde räumlich adaptiert. Während des Planungsprozesses, den Architektin und Familienmitglied Julia Kick innerhalb der Familie begleitete, wurden viele Raumkonfigurationen neu gedacht. 

Gestaltung in einem vorhandenem Raum kann neben einer radikalen Transformation auch bedeuten, die Dinge so zu belassen wie sie sind. Julia Kick hat zusammen mit der Bauherrschaft zu einer unaufgeregten Ausgewogenheit zwischen Ehrlichkeit und Einzigartigkeit gefunden. Diese zeigt sich im Erhalt von Raumstrukturen, dem Belassen der Fenster im Bestandsgebäude (…), von Türstöcken und Stiegenelementen. Ehrlichkeit haben sie dort eingefordert, wo sie Vorhandenes sichtbar gemacht haben, etwa die Stufen der Treppe, die nun von Filz und Linoleum befreit sind. Ehrlichkeit und Einzigartigkeit oder auch Authentizität und Atmosphäre sind die wichtigsten Zutaten für diese Sanierung. 

Wohnen
Fotografie: Petra Rainer, Michael Nußbaumer
Lustenau, 2012

Aus Leben&Wohnen, Vorarlberger Nachrichten, 11./12.02.2017
Autorin: Verena Konrad

Julia-Nadine Haus Lustenau-7603-HDR-Bearbeitet
Julia-Nadine Haus Lustenau-7608-Bearbeitet-1
Julia-Nadine Haus Lustenau-7554-Bearbeitet
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Julia-Nadine Haus Lustenau-7563
Julia-Nadine Haus Lustenau-7539
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Julia-Nadine Haus Lustenau-7548
Julia-Nadine Haus Lustenau-7609

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